Eloxieren Ihrer Aluminiumbauteile

Das Eloxal-Verfahren (Abkürzung für elektrolytische Oxidation von Aluminium) ist eine Methode der Oberflächentechnik zum Erzeugen einer oxidischen Schutzschicht auf Aluminium. Dabei wird im Gegensatz zu galvanischen Überzugsverfahren durch Umwandlung der obersten Metallzone ein Oxid bzw. Hydroxid gebildet. Es entsteht eine ca. 5-30 Mikrometer dünne Schicht (abhängig von der verwendeten Legierung), die vor Korrosion schützt.

Die Farbgebung variiert dabei zwischen hellem bis dunklem Silbergrau. Durch zusätzliche Einstreuung von Farbpigmenten ist es möglich, auch andere Farben zu realisieren, wie z.B. Schwarz, Anthrazith, Rot, Blau oder Gold.

Korrosionsschutz von Stahlbauteilen

Um Ihre Stahlbauteile dauerhaft vor Korrossion zu schützen, bieten sich verschiedene Möglichkeiten an. Häufig werden die Teile auf elektrolytischem Weg mit Zink beschichtet. Durch eine zusätzliche Passivierung kann der Schutz nochmals erhöht werden, und es wird eine dekorativ ansprechende Oberfläche erreicht, die entweder leicht bläulich (Cr6-frei) oder gelb irisierend (Cr6-haltig) erscheint. Wegen umwelttechnischer wie gesundheitlicher Aspekte sind Cr6-haltige Beschichtungen jedoch rückläufig, so dass diese mittelfristig von den immer besser werdenden Cr6-freien Behandlungen ersetzt werden.

Weitere Alternativen sind z.B. Vernickeln, Brünieren (nur kurzzeitiger Korrosionsschutz) oder herkömmliches Grundieren/Lackieren.

Wärmebehandlung und Härteverfahren

Bei bestimmten Werkstoffen können durch Gefügeumwandlungen mittels thermischer oder chemothermischer Verfahren spezifische Materialeigenschaften erreicht werden. Einige mögliche Verfahren, die wir gemäß Ihren Vorgaben durchführen sind z. B:

  • Vakuumhärten (inkl. Anlassen)
  • Spannungsarmglühen
  • Gasnitrieren
  • Teniferbehandlung
  • Plasmanitrieren
  • Einsatzhärten (ca. 0,3-1mm EHT)
  • Oxidieren
  • Nitrocarburieren
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